CO²- Spartipps der Grünen Landtagsfraktion sollen der Staatsregierung Beine machen

Jeder aktuelle Bericht des Weltklimarates belegt noch genauer, dass wir die Erde unverdrossen in die Klimakatastrophe führen und es ist mehr als fraglich, ob es uns (als Menschheit) gelingt, das 1,5 Grad- Ziel einzuhalten. Gerade deshalb ist es für ein Land wie Deutschland mit seinem Wohlstand und seinem hohem ökologischen Sachverstand eine Verpflichtung, wenigstens für unser Land die Bedingungen einzuhalten, die wir im Pariser Abkommen 2015 vertraglich vereinbart haben. Nachdem die alten Bundesregierungen die Energiewende nur halbherzig betrieben haben, will die neue Ampelregierung im Bund und besonders Robert Habeck als zuständiger Minister alles versuchen, um unsere Verpflichtungen von Paris noch einzuhalten. Da Bayern in diesem Zusammenhang eher als großer Bremser der Energiewende aufgetreten ist, hat jetzt die Grüne Landtagsfraktion ein Programm vorgelegt, um die lahme Staatsregierung zum Jagen zu tragen.

Wo steht Bayern beim Klimaschutz?

Damit Bayern sein CO² – Budget von 600 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2030 einhalten kann, müsste es die Einsparung von CO² verzehnfachen!! Wie das möglich sein kann, hat das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie in einer Studie für die Grüne Landtagsfraktion genauer skizziert. Darunter befinden sich 35 Einzelmaßnahmen von besseren Rahmenbedingungen für Windkraft, über Photovoltaik-Anlagen in Mooren bis zur Sanierung von Schul- und Hochschulgebäuden.

Es lohnt sich in dieses Papier der Landtagsfraktion:         
https://www.ludwighartmann.de/gruene-co2-spar-tipps-fuer-die-staatsregierung/  

oder auch in die Studie selbst reinzuschauen: 
https://www.ludwighartmann.de/wp-content/uploads/2022/05/220506_Projektbericht_Wuppertal_BayPot_2030_final_v.4.pdf

Dort ist eine Reihe von Anregungen zu finden , die man auch auf kommunaler Ebene (Landkreis oder Gemeinde) aufgreifen kann.

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